| Finanzsituation |
|
Als Privatschule bekommt die Waldorf School Windhoek keinerlei staatliche Unterstützung. Da sie offen ist für Menschen aller sozialen Gruppen und unabhängig von der jeweiligen wirtschaftlichen Situation (nahezu 80% der Eltern können nicht die vollen Schulgebühren bezahlen), ist die Existenz und notwendige Weiterentwicklung der Schule dringend auf Spenden und Patenschaften angewiesen. Freunde der Schule bemühen sich, über Aktionen wie Kalenderverkauf, Basarverkäufe von Kunsthandwerk in deutschen Waldorfschulen, Martinsmarkt, Flohmärkte, Ochsenaktion* etc. über das Schulgeld hinaus Einnahmen zu schaffen, doch unseren Finanzierungsbedarf deckt dies leider nicht. So müssen wir zum Beispiel noch im Jahr 2007 ein Naturwissenchaftsgebäude errichten, um die jetzige 11. Klasse als 12. Klasse in der neu entstehenden Oberstufe weiterführen zu können. Auch unser Tagesgruppe muss unbedingt ab 2008 begonnen werden, sonst können wir keine Kinder von entlegenen Wohnorten mehr aufnehmen. Wir danken allen unseren Freunden und Helfern für ihre bisherige treue und großzügige Unterstützung und hoffen, dass sie und weitere Menschen uns helfen, so dass wir unseren Beitrag für eine harmonische und friedliche Entwicklung in diesem schönen Land auch weiterhin erbringen können. * Mehrere Schuleltern, die Farmen besitzen, haben Jungochsen zu günstigen Preisen zum Verkauf für die Schule angeboten. Die Farmer stellen die Weide sowie die veterinärmedizinische Pflege der Tiere während der gesamten Mastperiode zur Verfügung. Sobald die Tiere schlachtreif sind, sorgen die Farmer für den Verkauf zu möglichst guten Preisen. Der komplette Erlös kommt der Waldorf School Windhoek zugute.
|